Über uns

Fachlich top. Und geschäftlich?

Von Kollegen für Kollegen. Die Personal Trainer Allianz ist ein Mentoring und Netzwerk für selbstständige Personal Trainer und Inhaber kleiner Studios, die ihr Geschäft verstehen und stabil weiterentwickeln wollen. Dahinter stehen Praktiker, die genau das selbst tun.

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Wie alles begann

Ich bin Personal Trainer und führe seit 2013 U-SPORTS Personal Training in Wien. Heute lebe ich in Mexiko, das Geschäft führen meine Studioleiter und die 18 Coaches. Das lokale Geschäft macht mich frei, und genau darum geht es hier.

Die Allianz habe ich nicht geplant. Sie ist entstanden, weil Kollegen angeklopft haben. Gute Trainer, mit treuen Kunden und vollem Kalender, die gesehen hatten, wie U-SPORTS vom ersten Studio zum zweiten und dritten gewachsen war. Ihre Frage klang fast immer gleich: Wie macht ihr das eigentlich?

Pascal Bauer vor dem ersten U-SPORTS Studio

Dahinter steckte meist weniger Neugier als Müdigkeit. Sie arbeiteten viel, verdienten ordentlich und hatten trotzdem das Gefühl, dass ihr Geschäft sie führte und nicht umgekehrt. Manche hatten davor Geld in Werbung gesteckt oder in einen Business-Coach, der selbst nie ein Studio geführt hat. Was sie suchten, war jemand vom Fach, der den nächsten Schritt selbst gegangen ist.

Also habe ich geholfen, kostenlos und unter Kollegen. Ich habe meine Zahlen aufgemacht und erzählt, was bei uns funktioniert und was wir in den Sand gesetzt haben. Dabei habe ich etwas gelernt, das mich überrascht hat: Die Grundlagen, die unser Geschäft mit achtzehn Trainern tragen, tragen genauso das eines Trainers, der allein in einer anderen Stadt arbeitet.

Methoden gibt es viele, Prinzipien gibt es wenige.

Und fast alle kamen mit demselben Wunsch: mehr Kunden. Dort lag es selten. Es ist genau andersrum, als du denkst. Ein Geschäft wird nicht stabil, weil es lauter wird. Es wird stabil, weil die Basics stimmen und jemand sie konsequent pflegt. Wie im Training.

Irgendwann stellte sich mir eine Frage, die ich nicht mehr losgeworden bin: Warum bieten eigentlich nur Leute von außen Mentoring für Personal Trainer an? Warum nicht jemand aus dem eigenen Feld, der seine Zahlen auf den Tisch legen kann? So wurde aus Gesprächen eine Haltung, aus der Haltung ein Mentoring, aus dem Mentoring die Allianz. Vieles davon habe ich von den Kollegen gelernt. Jeder hat mir etwas gezeigt, das bei uns noch gefehlt hat.

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Woran wir glauben

Personal Training ist ein Nahversorger-Geschäft. Unsere Kunden wohnen und arbeiten ein paar Straßen weiter, sie bleiben Jahre, und sie empfehlen uns weiter. Das klingt weniger aufregend als ein Online-Geschäft, aber es trägt.

Die Szene verkauft Wachstum: skalieren, das nächste Level, der große Sprung. Wir glauben an Stabilität. Ein guter Monat ist nett. Ein guter Monat, der sich wiederholt, ist das Ziel. Wenige Strukturen, die einfach sind. Und die Fähigkeit, Nein zu sagen zu Dingen, die dich beschäftigen, aber nicht weiterbringen.

Und wir glauben an Ehrlichkeit. Gegenüber Kunden, auch wenn es unbequem ist. Gegenüber Kollegen, mit Zahlen und mit den eigenen Fehlern. Erfolg messen wir nicht am Tag der Unterschrift, sondern sechs Monate später.

U-SPORTS Personal Training Studio in Wien
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Heute

Aus den ersten Gesprächen ist ein Mentoring geworden, das Kollegen durch ein halbes Jahr begleitet. Im Podcast und auf YouTube sprechen wir offen über das Geschäft hinter dem Personal Training, mit echten Zahlen aus unseren Studios. Mit der kostenlosen Fitness-Trainer-Zertifizierung unterstützen wir junge Kollegen am Anfang ihres Wegs.

Und aus Kollegen sind Mentoren geworden: Trainer, die mit uns gearbeitet haben, führen heute eigene Teams und geben ihr Wissen in der Allianz weiter. Zu den Erfolgsgeschichten →

Treffen mit Kollegen der Personal Trainer Allianz
Treffen mit Kollegen der Personal Trainer Allianz
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Ein paar Worte von Pascal Bauer

Eigentlich wollte ich Medizin studieren. Dann habe ich die Anmeldung zur Aufnahmeprüfung verschlafen, und es wurde Sportwissenschaft. Im Nachhinein die beste Panne meines Lebens.

Als Trainer habe ich mich lange in die fachliche Unsicherheit gerettet. Wenn ich mich nicht gut genug fühlte, habe ich noch eine Weiterbildung gemacht. So wurde aus dem Studium ein Doktorat, es kamen Publikationen dazu, ich war einer der ersten CSCS in Österreich, habe das ISAK Level 3 gemacht und Personal Training an der Universität unterrichtet. Ich bin froh um jeden dieser Abschlüsse. Und ich weiß heute, dass ich die meisten davon für ein gutes Geschäft nicht gebraucht hätte. Den meisten Kollegen geht es ähnlich: noch eine Fortbildung, noch ein Zertifikat. Ich bin jeden Weg ein bisschen im Extrem gegangen, und genau deshalb kenne ich die Abzweigungen, die man sich sparen kann.

U-SPORTS habe ich ohne Kredit aufgebaut, 2014 im ersten Studio in der Clusiusgasse. Heute sind es drei Studios mit 18 angestellten Trainern und über 200 aktiven Kunden. Dazwischen lagen Corona, mit 30.000 Euro Payroll pro Monat und null Einnahmen, und eine Krise 2023, die uns fast gekostet hätte, was wir in zehn Jahren aufgebaut hatten. Heute sind wir schuldenfrei, höchst lukrativ und das bestbewertete PT-Konzept in ganz Wien. Ich erzähle das nicht, weil es beeindrucken soll. Ich erzähle es, weil jeder dieser Fehler eine Lektion war, die du nicht selbst bezahlen musst.

Ich habe dort begonnen, wo du jetzt beginnst.

Seit über acht Jahren lebe ich mit meiner Familie in Lo de Marcos, einem kleinen Fischerdorf an der mexikanischen Pazifikküste. Zwei Kinder, das Meer vor der Tür, das Geschäft in Wien. Ich bin kein Digitalnomade, ich bin digital normal, mit einem lokalen Geschäft, das ohne mich vor Ort funktioniert. In meiner freien Zeit mache ich Kampfsport, trainiere im Studio, rauche gern eine Zigarre und trinke hier und da einen guten Tequila. Vor allem aber mag ich es, Dinge aufzubauen und Probleme in Geschäften zu lösen. Das war schon immer so, und das hört vermutlich nicht mehr auf.

Pascal Bauer
Pascal Bauer mit seinem Sohn beim Fischen am Strand von Lo de Marcos in Mexiko

Die Allianz ist für mich eine kleine Erfüllung. Wir Personal Trainer sind alle Lehrer. Erst für unsere Kunden, dann für das eigene Team, und irgendwann, wenn man Glück hat, für Kollegen. Ich glaube, dass Personal Training einer der besten Berufe ist, die es gibt. Man verändert Leben, jeden Tag, mit den eigenen Händen. Umso mehr ärgert es mich, wenn gute Trainer aufhören, weil das Geschäft dahinter sie zermürbt. Genau das will die Allianz verhindern.

Häufige Fragen

Welche Weiterbildung bringt mich als Personal Trainer geschäftlich weiter?

Ehrlich gesagt: keine fachliche. Eine solide Grundausbildung brauchst du, sonst bist du ein Verkäufer in Jogginghose. Aber ab einem gewissen Punkt, und der ist mit Grundausbildung und ein, zwei Zusatzkursen erreicht, bringt dich die nächste Ausbildung geschäftlich keinen Schritt weiter. Ich habe den Weg im Extrem probiert: Doktorat, CSCS, ISAK Level 3, Personal Training an der Uni unterrichtet. Froh um jeden Abschluss, Kunden gebracht hat mir keiner. Danach geht es nur noch um die anderen Themen: deine Zahlen, deine Kunden, ein Angebot, das man versteht, Preise, die stimmen, Verlängerungsgespräche, die stattfinden. Das lernt man von jemandem, der es täglich selbst macht. Und dann schließt sich der Kreis: Hat dein Geschäft Struktur, hat auch deine Betreuung wieder Struktur und Strategie, und der Kunde zieht sein Programm durch. Erst dann wirkt alles, was du fachlich gelernt hast.

Brauche ich als Personal Trainer noch mehr Zertifikate, um mehr zu verdienen?

Nein. Dein Kunde kann nicht beurteilen, was ein Zertifikat wert ist, und er versucht es auch nicht. Personal Trainer ist keine geschützte Bezeichnung, jeder darf sich so nennen und Zertifikate an die Wand hängen. Für den Kunden landen alle in derselben Schublade: irgendwas mit Fitnesstraining. Frag dich ehrlich: Hat dich je ein Kunde nach deinem Zertifikat gefragt, bevor er unterschrieben hat? Er hat gefragt, ob du ihm helfen kannst. Und er bleibt, wenn er es spürt. Genau daran hängt, was du verdienst: nicht an dem, was an der Wand hängt, sondern an dem, was der Kunde erlebt. Das beginnt im Erstgespräch, wo er innerhalb von Minuten merkt, ob du bei ihm bist oder ein Verkaufsskript abspulst. Danach ein Plan mit Anfang und Ziel. Gespräche darüber, was sich seit dem Start verändert hat. Ein Trainer, der sich erinnert, was er letzte Woche erzählt hat. Ein Kunde, der das erlebt, bleibt Jahre statt Monate, empfiehlt dich weiter und diskutiert nicht über deinen Preis. Das kann kein Zertifikat. Mehr verdienst du dort, wo das passiert.

Was bringt mir ein Netzwerk mit anderen Personal Trainern?

Einen ehrlichen Vergleich, und den gibt es sonst nirgends. Als Personal Trainer arbeitest du meistens allein. Vergleichen kannst du dich nur mit dem, was du online siehst, vor allem auf Social Media. Dort siehst du viele, die so tun, als hätten sie ein Geschäft, und in Wahrheit nur etwas verkaufen wollen. Und die Probleme, die dich wirklich weiterbringen würden, werden dort nie thematisiert. Ein Netzwerk von Kollegen ist der einzige Vergleich mit echten Leuten: Sie führen dasselbe Geschäft, kennen dieselben Probleme, haben viele davon gelöst und können dir schnell weiterhelfen. Genau so ist die Allianz entstanden: aus Kollegen, die gefragt haben, wie wir das eigentlich machen, und aus der Erkenntnis, dass es überall dieselben Probleme sind und unsere Lösungen auch bei ihnen greifen. Viele dieser Kollegen sind heute selbst Mentoren in der Allianz.

Was unterscheidet ein Mentoring unter Kollegen von einem Business Coach?

Ob der, der dir etwas erklärt, es selbst macht. Du würdest keine Ernährungsberatung von jemandem kaufen, der selbst noch nie abgenommen hat. Beim Geschäft machen es viele trotzdem: Die meisten Business-Coaches für Personal Trainer waren selbst nur kurz Trainer, meist ohne dass das Geschäft je getragen hat, und erklären dir heute, wie es geht. Was sie verkaufen, ist eine Methode: Skripte, Closing, mehr Leads. Wir führen das Geschäft selbst, drei Studios in Wien seit 2013, und legen die Zahlen offen, auch die unangenehmen. Wir empfehlen dir nur, was wir in den eigenen Studios machen, und was bei uns nicht funktioniert hat, sagen wir dir auch, bevor du es selbst bezahlst. Der Einstieg ist ein kostenloser Strategiecall unter Kollegen. Verkauft wird dabei nichts, und ob es weitergeht, entscheidest du danach in Ruhe.

Was ich mir für dich wünsche, ist kein Rekordmonat. Es ist ein Geschäft, das Monat für Monat trägt.

Ruhe im Kopf und wieder Energie für das, was du am besten kannst: Training. Wenn du über dein Geschäft sprechen möchtest, buch einen kostenlosen Strategiecall. Ein Gespräch unter Kollegen darüber, wo du stehst und was als Nächstes dran ist. Verkauft wird dabei nichts, und ob es weitergeht, entscheidest du danach in Ruhe.

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Sportliche GrüßePascal